Akte Ray. Die innere Reise eines Verrats


Der Film erzählt die bewegende Geschichte von Ray Zille-Biel, der viele Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung Einsicht in seine Stasi-Unterlagen erhält. Dabei erfährt er, dass seine damalige Lebensgefährtin als Inoffizielle Mitarbeiterin der Staatssicherheit über ihn berichtet hatte. Seine Suche nach Antworten auf die Frage „Warum hast du mich verraten?“ wird zu einer sehr persönlichen Auseinandersetzung mit Vertrauen, Verrat, Erinnerung und Versöhnung.

Über das individuelle Schicksal hinaus eröffnet AKTE RAY einen eindrucksvollen Zugang zur Geschichte der DDR und zeigt, wie tiefgreifend staatliche Überwachung und politische Repression in das Leben der Menschen eingreifen konnten. Dabei war es der Regisseurin Andrea Sömmer ein besonderes Anliegen, die klassischen Opfer-Täter-Rollen nicht einfach festzuschreiben. Der Film macht vielmehr sichtbar, wie ein von Misstrauen und Vorsicht geprägtes System Menschen dazu bringen konnte, Dinge zu tun, die sie aus eigener Überzeugung heraus vielleicht nie getan hätten. Die DDR schuf ein Klima der Angst und des gegenseitigen Misstrauens, in dem persönliche Beziehungen und moralische Entscheidungen zunehmend unter politischen Druck gerieten. AKTE RAY regt dadurch dazu an, sich mit den Werten einer demokratischen Gesellschaft auseinanderzusetzen und über Freiheit, Verantwortung und die Bedeutung von Erinnerungskultur ins Gespräch zu kommen.

Länge: 50 Min.
Regie: Andrea Sömmer
Kamera: Roman Schlaack / second Leon Jimènez Lima
Schnitt: Matthias Andrezejewski (Bildecht)
Drehbuch: Andrea Sömmer
Produktion: Andrea Sömmer
Jahr: 2026

Spielorte und Zeiten


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Der Film eignet sich besonders gut für:

  • Schulen (Geschichte und Politikunterricht)
  • Gedenkstätten und Museen
  • Einrichtungen der politischen Bildung
  • Sonderveranstaltungen rund um das Thema „DDR“
  • Demokratie- und Erinnerungsprojekte

Pressestimmen: Sächsische Zeitung / Sachsen Fernsehen

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